Mein Plan nach redikaler kürzung

Unser Anfängerforum: Was ist ein Satz? Wann sieht man erste Erfolge? etc. Hier gibt es keine dumme Fragen

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Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon Schnuffi » 4. Jan 2008, 14:01

Moin leutz...mein alter plan sah folgender maßen aus:

montag: brust (15) / bizeps (8)

mittwoch: schultern (15) / beine (14)

freitag: rücken (15) / trizeps (8)

zusätzlich kam noch bauch (5), unterarme (2), nacken (2) einmal pro woche.

jeder satz ging bis zum muskelversagen
( brennen+das gewicht geht nicht mehr hoch(selbst mit ein bisschen abfälschen))


Nun hab ich brutal runtergeschraubt:

Montag: brust (4) / bizeps (2) / bauch (1)

mittwoch: schultern (4) / beine (4) / bauch (1)

freitag: rücken (4) /trizeps (2) / bauch (1)

Alle sätze sind jetzt 3-fach sätze.( bis zum versagen,dann gewicht reduktion,wieder bis zum versagen,...)
zwischen den sätzen 2.5min pause.
meine ziel ist im moment mehr masse aufzubauen
was haltet ihr davon?
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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon 2chh » 8. Jan 2008, 18:35

Alle sätze sind jetzt 3-fach sätze.( bis zum versagen,dann gewicht reduktion,wieder bis zum versagen,...)
zwischen den sätzen 2.5min pause
.....
was haltet ihr davon?



Nicht so viel, starke Belastung für ZNS wegen dreifachem MV pro Satz,
imho geringer Reiz, weil nur das schwerste Gewicht Wachstum auslöst.

Glaube auch nicht, dass die Gewichte so mörderisch sind,
dass du Dropsätze machen musst um den Bewegungsapparat zu schonen.


Würde beim Rücken zwischen oberem und unterem unterscheiden
und für einen Muskelgruppe pro TE das gleiche Gewicht verwenden.



gruss,
2chh
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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon Totti » 8. Jan 2008, 20:53

2chh hat geschrieben:
Nicht so viel, starke Belastung für ZNS wegen dreifachem MV pro Satz,
imho geringer Reiz, weil nur das schwerste Gewicht Wachstum auslöst.



Diese Aussage ist falsch.
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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon 2chh » 9. Jan 2008, 00:25

Totti hat geschrieben:
2chh hat geschrieben:
Nicht so viel, starke Belastung für ZNS wegen dreifachem MV pro Satz,
imho geringer Reiz, weil nur das schwerste Gewicht Wachstum auslöst.



Diese Aussage ist falsch.



Kann nicht sein, man beachte das "imho"..... :D


Aber ernsthaft, vermutlich meinst du diesen Teil:

....weil nur das schwerste Gewicht Wachstum auslöst.


OK, formulieren wir um:

"...weil das mit Abstand meiste Wachstum von schwersten Gewicht ausgelöst wird"


Soweit ich die neusten Forschungen zum Thema Hypertropie verfolgt habe,
hat sich herausgestellt, dass die ATP-Mangeltheorie falsch ist
und Hypertrophie von Mikrotraumen ausgelöst wird.

Muskelgewebe soll sich recht schnell an eine Belastung anpassen,
wonach weitere Reize eine Steigerung der Spannung oder des Volumens erfordern.

An das Gewicht bei Folgesätzen des Dropsatztraining hat sich das Gewebe
durch vorherige TEs schon lange angepasst, bleibt also nur das Volumen,
was jedoch recht gering ausfällt, ergo: wenig effektiv, besonders bei MV.



Das mag anders aussehen, wenn man bereits über sehr viel Kraft und Masse verfügt,
so wie bei dir, aber damit kann sich weder ich noch imho der Threadsteller vergleichen.



btw: Nicht dass mich Theorie so sehr interessieren würde, da gibt es andere Experten, :P
aber ich möchte sie zumindest so weit verstehen,
dass ich mir ein effektives Training zurechtbasteln kann.


gruss,
2chh
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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon Totti » 9. Jan 2008, 10:25

Wenn der Körper bei Reduktionssätzen nicht mehr in der Lage ist mit dem schwersten Gewicht eine Wiederholung zu machen, aber mit reduziertem Gewicht durchaus - kann noch kein totales Muskelversagen vorliegen.

Ich trainiere seit vielen Jahren überwiegend mit Reduktionssätzen. Für mich gibt es nichts effektiveres. Da interessierte mich ehrlich gesagt keine Theorie, oder was irgendwelche Wissenschaftler in Studien wieder tolles herausgefunden haben. Als Mann der Praxis interessiert mich nur was vom Ergebnis her am Besten ist. Dorian Yates z. B. hat auch zum großen Teil mit Reduktionssätzen gearbeitet und der Mann ist immerhin 6x Mr. O geworden.
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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon 2chh » 9. Jan 2008, 13:05

Klar, totales MV nicht, aber der Threadsteller schrieb:
"bis zum versagen,dann gewicht reduktion,wieder bis zum versagen"
nennt sich dann wohl momentanes Muskelversagen.

Ist so vieles relativ auf dieser Welt, auch das Versagen..... :P


Hab' ja auch geschrieben, dass es für dich effektiv sein kann, genau so wie für Dorian Yates,
aber ich würde diese Technik nicht gerade jemanden mit 59kg nahelegen,
da ist imho einfaches Training am vernünftigsten, genau wie zZ auch für mich noch.


Ich habe ebenfalls nicht vor, in die Theorie abzugleiten und mich nur mit irgendwelchen
Studien zu beschäftigen, aber um durch Eigenversuch beurteilen zu können,
was vom Ergebnis am besten ist, müsste man wohl Jahre verbringen, da kann es nicht schaden,
wenn man zumindest abschätzen kann, was hauptsächlich den Trainingsreiz ausmacht:

Es heisst ja nicht umsonst "Gewichtstraining" und nicht "Versagenstraining" :D


gruss,
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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon Totti » 9. Jan 2008, 13:59

wenn ich sehe das teilweise jedem Anfänger hier Pitt empfohlen wird - finde ich diese Methode wesentlicher sinnvoller als mit Einzelwiederholungen zu arbeiten. Ich habe auch noch 2 Jahren Training schon mit dieser Methode gearbeitet.

Er soll es austesten und schauen obs ihm persönlich was bringt. Aber von vorne herein sagen "nichts für Dich" halte ich in diesem Sport für grundverkehrt.
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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon 2chh » 9. Jan 2008, 14:38

"Nichts für Dich" würde ich mir auch nicht anmaßen,
aber das war halt meine persönliche Meinung dazu.

Vielleicht bin ich auch etwas durch mein Trainingsumfeld geschädigt,
wenn ich mich so bei mir im Studio umsehe, da sind recht viele Leute,
die mit allen möglichen Intensitätstechniken trainieren,
sich völlig auspumpen, aber trotzdem nicht gross verändern.


Er soll es austesten und schauen obs ihm persönlich was bringt.


Da hast Du natürlich recht.....



gruss,
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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon mastiff1980 » 9. Jan 2008, 15:03

@totti

da ich zu hause mit einem Powerrack trainiere, arbeite ich dementsprechend ausschliesslich mit freien Gewichten. Wie wuerdest du ein Training mit reduktionssaetzen gestalten? Einfach aufstehen, a bisserl was runter und weitermachen, oder machst du Reduktionssaetze nur an Maschinen?
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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon Totti » 9. Jan 2008, 16:23

mastiff1980 hat geschrieben:@totti

da ich zu hause mit einem Powerrack trainiere, arbeite ich dementsprechend ausschliesslich mit freien Gewichten. Wie wuerdest du ein Training mit reduktionssaetzen gestalten? Einfach aufstehen, a bisserl was runter und weitermachen, oder machst du Reduktionssaetze nur an Maschinen?


ich trainiere auch viel zu Hause. Reduktionssätze mache ich auch mit freien Gewichten. Im Fall von Langhanteln - 1 Scheibe runter und weiter, bei Kurzhanteln zu Hause dito.

Ich mache meistens zweifach Gewichtssreduktion und versuche entweder 12-7-7 oder 15-8-8 zu machen.
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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon mastiff1980 » 9. Jan 2008, 16:50

Totti hat geschrieben:
mastiff1980 hat geschrieben:@totti

da ich zu hause mit einem Powerrack trainiere, arbeite ich dementsprechend ausschliesslich mit freien Gewichten. Wie wuerdest du ein Training mit reduktionssaetzen gestalten? Einfach aufstehen, a bisserl was runter und weitermachen, oder machst du Reduktionssaetze nur an Maschinen?


ich trainiere auch viel zu Hause. Reduktionssätze mache ich auch mit freien Gewichten. Im Fall von Langhanteln - 1 Scheibe runter und weiter, bei Kurzhanteln zu Hause dito.

Ich mache meistens zweifach Gewichtssreduktion und versuche entweder 12-7-7 oder 15-8-8 zu machen.


Okay,danke,das hilft mir weiter.. :thumbup:
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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon Schnuffi » 9. Jan 2008, 17:43

Ich habe die gewichtsreduktion gewählt, weil ich finde, damit die größte intensität zu erreichen. Mein alter plan dauerte bis zu 60min. und ich ging über 20 mal bis zum MV. Da das schätzungsweise zuviel war, bin ich nun runtergegangen. Mit den neuen plan bin ich bei 30min.

Geh ich richtig der annahme das ich vielleicht im übertraining war?
Ist das ein schritt in die richtige richtung?
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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon 2chh » 11. Jan 2008, 14:29

Schnuffi hat geschrieben:Geh ich richtig der annahme das ich vielleicht im übertraining war?
Ist das ein schritt in die richtige richtung?



Kann gut sein, das mit dem Übertraining,
jedoch würde ich persönlich in dem Fall mal eine zeitlang ganz ohne MV trainieren,
schont das ZNS und Muskeln verlieren wirst du dabei auch nicht,
vermutlich sogar die Gewichte steigern können und aufbauen.




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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon Totti » 14. Jan 2008, 10:37

Wer heutzutage alles Übertraining hat......

Ich hatte in 19 Jahren noch nie sowas wie Übertraining und ich gehe nahezu in jedem Satz bis zum Muskelversagen und arbeite permanent mit Hochintensitätstechniken.

Im meinen Augen ist Übertraining (wenn man nicht gerade bei 4mal die Woche Training 4mal die Brust trainiert) eine reine Kopfsache.
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Re: Mein Plan nach redikaler kürzung

Beitragvon Schnuffi » 14. Jan 2008, 17:35

Totti hat geschrieben:Wer heutzutage alles Übertraining hat......

Ich hatte in 19 Jahren noch nie sowas wie Übertraining und ich gehe nahezu in jedem Satz bis zum Muskelversagen und arbeite permanent mit Hochintensitätstechniken.

Im meinen Augen ist Übertraining (wenn man nicht gerade bei 4mal die Woche Training 4mal die Brust trainiert) eine reine Kopfsache.


Ist es nicht möglich das der brustmuskel nach 15 brenn-sätzen übersäuert?
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